Q wie QR-Code - App Entwick­lung A bis Z

14.3.2019 - Christina Canclini

Bereits 1994 wurde in Japan der „Quick-​Response-Code“, kurz QR-Code für die Logistik in der Auto­mo­bil­pro­duk­tion von Toyota entwi­ckelt. Neben dem ursprüng­li­chen Zweck, dem Einsatz in der Produk­ti­ons­lo­gistik, werden QR-​Codes heute in verschie­densten Anwen­dungen einge­setzt. So finden sich QR- Codes in Print­me­dien, auf Plakaten, Verpa­ckungen, Ticktes, etc. wieder. Sie sollen die digi­tale und analoge Welt einfach mitein­ander verbinden und den Nutzer auf weiter­füh­rende Infor­ma­tionen, Webseiten, Videos, Anlei­tungen, o.ä. bringen.

Q wie QR Code - App Entwicklung A bis Z teaser

Durch die Verbrei­tung der Smart­phones sind die Einsatz­mög­lich­keiten von QR-​Codes im Consu­mer­be­reich gewachsen. Die Akzep­tanz und Verbrei­tung schei­terte anfangs vor allem an tech­ni­schen Hürden. Einer­seits wurde eine extra zu instal­lie­rende App benö­tigt, um den Code zu scannen, ander­seits führten die Codes oftmals auf nicht mobil-​optimierte Unter­neh­mens­seiten. Der Mehr­wert für den Nutzer zeigte sich also meist gering, weshalb sich QR-Code einfach nicht richtig durch­setzen konnten. Apple hat seit iOS11 die Erken­nung von QR-​Codes direkt in die Kamera inte­griert, somit wird keine zusätz­liche App benö­tigt. Auch Android Nutzer können ohne zusätz­liche App QR-​Codes erkennen, via Google Assis­tent / Google Lens lassen sich solche unkom­pli­ziert scannen. Eine grosse Hürde für QR-​Codes im Mobile Marke­ting wurde damit genommen

QR Code Der QR-Code besteht aus einer quadra­ti­schen Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezi­elle Markie­rung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orien­tie­rung vor. Quelle: wiki­pedia

Die Anwen­dungs­mög­lich­keiten und das Poten­tial sind gross, so sind QR-​Codes in gewissen Ländern kaum mehr wegzu­denken. In China beispiels­weise sind QR-​Codes omni­prä­sent, Bargeld­zah­lungen werden durch Mobile Payment über QR-​Codes fast voll­ständig abge­löst. Mit Twint gibt es auch in der Schweiz Payment-​Lösungen via QR-Code. Und der neue Schweizer Einzah­lungs­schein (welcher noch­mals verzö­gert erst im nächsten Jahr lanciert werden soll) wird eben­falls mit einem QR-Code versehen werden.

Auch im Ticke­ting (Flug- oder Konzert­ti­ckets) oder bei der Veri­fi­zie­rung von Nutzern in Mess­an­gern wie Threema haben sich in der Schweiz QR Codes durch­ge­setzt. Bei der Vermark­tung von Apps können QR-​Codes eben­falls ein hilf­rei­ches Werk­zeug sein. Durch eine direkte Verlin­kung zum App Store, mit der Möglich­keit die App herun­ter­zu­laden entfällt das Suchen der gewünschten App im Store.

QR-​Codes – was gibt es zu beachten?

  • Customer-​Journey berück­sich­tigen: entspricht der Griff zum Smart­phone in diesem Moment dem natür­li­chen Verhalten des Nutzers? Ist der Einsatz des QR-​Codes gut durch­dacht? Ein QR-Code auf einem Plakat an der Auto­bahn oder auf einem fahrenden Zug machen beispiels­weise wenig Sinn.

  • Die Anwen­dung sollte dem Nutzer immer einen Mehr­wert gene­rieren. Im Ideal­fall ist dieser dem Nutzer bereits vor dem Scannen des QR-​Codes ange­priesen worden.

  • Vor der Veröf­fent­li­chung den QR-Code testen, testen und noch­mals testen! Nichts ist ärger­li­cher als ein QR-Code, der nicht funk­tio­niert.

  • Wenn auf eine Webseite verlinkt wird, sollte diese für mobile Geräte opti­miert sein.

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