L wie Linter - App Entwick­lung A bis Z

8.8.2018 - Christina Canclini

Der Begriff Linter (Lint englisch für Fussel) wird in der Soft­ware Entwick­lung für ein Werk­zeug in der stati­schen Code-​Analyse verwendet. In Anleh­nung wird der Vorgang der stati­schen Code-​Analyse auch linten genannt. Aber wozu über­haupt stati­sche Code-​Analyse?

L wie Linter - App Entwicklung A bis Z teaser

Ziel unserer App-​Entwickler ist es, neben funk­tio­nellen Anfor­de­rungen, quali­tativ guten und schönen Code zu produ­zieren. Durch manu­elles über­prüfen von geschrie­benem Code kann der Entwickler die offen­sicht­li­chen Fehler beheben, einfa­cher und sicherer ist es jedoch inhalt­liche Fehler anhand verschie­dener Tools auto­ma­tisch erkennen zu lassen. Entspre­chend der verwen­deten Program­mier­sprache setzt der App-​Entwickler daher einen Linter ein. Bei uns TSlint für Typescript, das Lint-​Feature von Android Studio oder Swift Lint. Diese enthalten, entspre­chend des Styleguides der jewei­ligen Sprache, defi­nierte Kodie­rungs­re­geln welche nach dem Best Prac­tice Ansatz beur­teilt und bear­beitet werden. Aber auch funk­tio­nale und tech­ni­sche Fehler, poten­ti­elle Bugs oder soge­nannte Code Smells (quali­ta­tive Schwach­stellen im Code) können vom eige­setzten Lint-​Werkzeug erkannt werden.

Unab­hängig vom einzelnen App-​Entwickler, soll in einem Projekt eine einheit­liche Code Qualität erzielt werden, so dass belie­bige Personen parallel am selben Projekt mitent­wi­ckeln können. Dazu kann ein Linter auch in die Entwick­lungs­um­ge­bung bzw. auto­ma­tisch in den Build Prozess einge­bunden werden. Wir setzten die Platt­form Sonar­Qube auf unserem Build Server ein, welche die unter­schied­li­chen Lint Werk­zeuge beim Einche­cken von neuem Code auto­ma­tisch ausführt. Anhand defi­nierter Regeln bezüg­lich Qualität werden Abwei­chungen wie zum Beispiel dupli­zierter Code, Bugs, Code Smells, etc. in einem Dash­board ange­zeigt.

Dank der stati­schen Code-​Analyse erzielen wir bei unseren App-​Entwicklungen also eine verbes­serte Qualität und mehr Homo­ge­nität im Code.

Sonarqube Screenshot

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