E wie E-Banking - App Entwicklung A bis Z


Christina Canclini

Die Nutzung von E-Banking zum Abwickeln von Bankgeschäften nimmt zu. Online und Mobile Banking gehören mittlerweile zum Standardangebot jeder Bank. Wobei klassisches Online Banking relativ häufig genutzt wird, ist die Nutzung von Banking Apps in der Schweiz noch sehr verhalten.

 

 

Gemäss BFS nutzen 2017 bereits 66 Prozent der Personen in der Schweiz das Internet für ihre Bankgeschäfte. Wobei klassisches Online Banking relativ häufig genutzt wird, ist die Nutzung von Mobile Banking sehr verhalten. Der Anteil aktiver Mobile Banking Nutzer, welche sich mindestens einmal pro Quartal einloggen, belief sich gemäss einer Studie vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug und e-foresight in 2016 auf lediglich 13 Prozent (10% in 2015). Im Vergleich zu Deutschland, wo bereits ein Drittel aller Online Banking Kunden mit mobilen Geräten auf ihr E-Banking zu greifen, sind die Schweizer deutlich zurückhaltender beim Erledigen von Bankangelegenheiten von unterwegs. Geld gilt in der Schweiz halt doch nach wie vor als Privatsache und gehört hinter die geschlossene Türe…

 

 

Mobile Banking kann aber auch den Zahlungsverkehr zu Hause unterstützen. Viele Schweizer Banking Apps haben den Einzahlungsscheinscanner von smoca integriert. Dieser kann die nötigen Informationen aus dem Einzahlungsschein ausgelesen und bequem an den Computer übertragen. Dadurch entfällt das mühsame Abtippen für das E-Banking. Wer keine Banking App verwendet oder die Einzahlungsscheine in sein Buchaltungsprogramm einlesen möchte, kann die gleiche Funktion direkt mit smoohscan nutzen.

 

 

Auch die neue QR-Rechnung, welche ab 2019 alle heutigen Schweizer Einzahlungsscheine ersetzt, wird den Zahlungsverkehr nochmals vereinfachen. Smoohscan wird im Laufe dieses Jahres erweitert und bereit gemacht für das neue Zahlungsformat. Neben dem Scannen des orangen Einzahlungsscheins wird also künftig auch das Lesen des neuen Swiss QR Codes möglich sein.