Tech­no­logie Trends 2018

4.1.2018 - Christina Canclini

Wie üblich zum Jahres­an­fang publi­zieren Firmen, Medien und Blogger ihre Trends für das kommende Jahr. Eine Auflis­tung der 5 bis 10 Top Trends soll helfen, die wich­tigsten Entwick­lungen auch im neuen Jahr nicht aus den Augen zu verlieren. Was gibt es also in diesem Jahr zu erwarten? Eine kurze Analyse.

Technologie Trends 2018 teaser

Zum Jahres­an­fang sind diverse Beiträge zu Trends veröf­fent­licht worden. Beispiels­weise erläu­tert M&K seine B2B Trends für das neue Jahr oder AppAnnie die Mobile Trends für 2018 und natür­lich publi­ziert auch Gartner seine Tech­no­logie Trends für 2018. Grund­sätz­lich tauchen Schlag­wörter wie Augmented und Virtual Reality, IoT (Internet of Things), Machine Lear­ning oder intel­li­gente Apps seit längerem in den Hitlisten für tech­no­lo­gi­sche Trends auf. Was also hat sich in den Prognosen für 2017 zu den Prognosen für 2018 effektiv geän­dert? Nimmt man sich die Prognose von Gartner genauer unter die Lupe fällt schnell auf, dass keine markanten Rich­tungs­wechsel zu erkennen sind:

Gartner Intelligent

Die Bedeu­tung von Arti­fical Intel­ligance (AI) nimmt laufend zu, wobei Unter­nehmen zuneh­mend in Knowhow, Stra­tegie und Tools dies­be­züg­lich inves­tieren werden. Weiter schreibt Gartner werde Inner­halb der nächsten Jahre prak­tisch jede App, Appli­ka­tion und Dienst­leis­tung AI beinhalten. Nach dem IoT (Internet of Things) sollen nun „Intel­li­gent Things“ kommen. Damit sind physi­sche Objekte gemeint, die mittels AI und Machine Laer­ning mit Nutzern und ihrer Umwelt besser agieren können. Ob intel­li­gente Medi­zin­pro­dukte oder auto­nome Ernte­fahr­zeuge für die Land­wirt­schaft, die Einsatz­mög­lich­keiten sind weit­rei­chend.

Gartner Digitial

Bereits im letzten Jahr war die Rede von Digital Twins, einem virtu­ellen Abbild eines physi­schen Objekts oder Systems. Gartner unter­mauert seine Meinung, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren grosses Poten­zial für den Einsatz von digi­talen Zwil­lingen vorhanden sein wird. Ob Stadt­planer, Digi­tal­mar­keter, Healthcare-​Profi oder Industrie-​Planer, sie alle werden von der Zwil­lings­welt profi­tieren können.

Unver­än­dert bleibt auch die erwar­tete Entwick­lung Konver­sa­tio­naler Systeme von einfa­chen Text oder Audio­ver­ar­bei­tungen zu komple­xeren Funk­tionen. Wett­be­werbs­vor­teil verschafft sich hier, wer es schafft dem Nutzer ein möglichst reibungs­loses Erlebnis zu bieten und Dritte so anzu­binden, dass möglichst viel über das Inter­face gesteuert und ausge­löst werden kann.

Neu hingegen ist die Meinung, dass Edge Compu­ting künftig Cloud Services ergänzen wird. Edge Compu­ting beschreibt ein Topologie-​Design, bei dem die Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung räum­lich näher an der Quelle geschieht wie etwa an IoT-​Geräten, die nicht ständig verbunden sind.

Gross wird auch immer noch das Poten­tial von Augmented und Virtual Reality ange­sehen. Wobei die Prognose von Gartner dahin geht, dass Mixed Realitiy die immer­sive Tech­no­logie der Wahl sein wird. Dabei inter­agiert der Benutzer mit digi­talen und realen Objekten und bleibt dabei in der physi­schen Welt präsent.

Gartner Mesh

Block­chain war bereits im letzten Jahr Thema, aktuell durch den Bitcoin Hype hat die Tech­no­logie an Bekannt­heit gewonnen. Kryp­to­wäh­rungen basieren auf Block­chain, denn es erlaubt unver­trauten Parteien, kommer­zi­elle Trans­ak­tionen abzu­wi­ckeln. Die Tech­no­logie verspricht aber auch Verän­de­rungen für die Indus­trie, Regie­rung, Gesund­heits­für­sorge, Supply Chain und mehr. Nach wie vor steckt die Tech­no­logie in den Kinder­schuhen und Gartner weist beim Einsatz von Block­chain zu Vorsicht hin.

Gartner meint in diesem Jahr, dass Unter­nehmen „event thin­king“ im Sinne von digital erfassten Ereig­nissen in ihre Stra­tegie inte­grieren sollen. Denn Tech­no­lo­gien wie AI, Intel­li­gent Things oder Block­chain erleich­tern das Tracken und Analy­sieren von geschäfts­re­le­vanten Ereig­nissen. Und zu guter Letzt sollen Unter­nehmen mit einer konti­nu­ier­li­chen Risiko- und Vertrau­ens­be­wer­tung (Conti­nuous adap­tive risk and trust asses­ment, CARTA) die Gefahren der digi­talen Welt eindämmen.

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