Technologie Trends 2018


Wie üblich zum Jahresanfang publizieren Firmen, Medien und Blogger ihre Trends für das kommende Jahr. Eine Auflistung der 5 bis 10 Top Trends soll helfen, die wichtigsten Entwicklungen auch im neuen Jahr nicht aus den Augen zu verlieren. Was gibt es also in diesem Jahr zu erwarten? Eine kurze Analyse.

Zum Jahresanfang sind diverse Beiträge zu Trends veröffentlicht worden. Beispielsweise erläutert M&K seine B2B Trends für das neue Jahr oder AppAnnie die Mobile Trends für 2018 und natürlich publiziert auch Gartner seine Technologie Trends für 2018. Grundsätzlich tauchen Schlagwörter wie Augmented und Virtual Reality, IoT (Internet of Things), Machine Learning oder intelligente Apps seit längerem in den Hitlisten für technologische Trends auf. Was also hat sich in den Prognosen für 2017 zu den Prognosen für 2018 effektiv geändert? Nimmt man sich die Prognose von Gartner genauer unter die Lupe fällt schnell auf, dass keine markanten Richtungswechsel zu erkennen sind: 

 

Die Bedeutung von Artifical Intelligance (AI) nimmt laufend zu, wobei Unternehmen zunehmend in Knowhow, Strategie und Tools diesbezüglich investieren werden. Weiter schreibt Gartner werde Innerhalb der nächsten Jahre praktisch jede App, Applikation und Dienstleistung AI beinhalten. Nach dem IoT (Internet of Things) sollen nun „Intelligent Things“ kommen. Damit sind physische Objekte gemeint, die mittels AI und Machine Laerning mit Nutzern und ihrer Umwelt besser agieren können. Ob intelligente Medizinprodukte oder autonome Erntefahrzeuge für die Landwirtschaft, die Einsatzmöglichkeiten sind weitreichend.

 

Bereits im letzten Jahr war die Rede von Digital Twins, einem virtuellen Abbild eines physischen Objekts oder Systems. Gartner untermauert seine Meinung, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren grosses Potenzial für den Einsatz von digitalen Zwillingen vorhanden sein wird. Ob Stadtplaner, Digitalmarketer, Healthcare-Profi oder Industrie-Planer, sie alle werden von der Zwillingswelt profitieren können.

Unverändert bleibt auch die erwartete Entwicklung Konversationaler Systeme von einfachen Text oder Audioverarbeitungen zu komplexeren Funktionen. Wettbewerbsvorteil verschafft sich hier, wer es schafft dem Nutzer ein möglichst reibungsloses Erlebnis zu bieten und Dritte so anzubinden, dass möglichst viel über das Interface gesteuert und ausgelöst werden kann.

Neu hingegen ist die Meinung, dass Edge Computing künftig Cloud Services ergänzen wird. Edge Computing beschreibt ein Topologie-Design, bei dem die Informationsverarbeitung räumlich näher an der Quelle geschieht wie etwa an IoT-Geräten, die nicht ständig verbunden sind.  

Gross wird auch immer noch das Potential von Augmented und Virtual Reality angesehen. Wobei die Prognose von Gartner dahin geht, dass Mixed Realitiy die immersive Technologie der Wahl sein wird. Dabei interagiert der Benutzer mit digitalen und realen Objekten und bleibt dabei in der physischen Welt präsent.

 

Blockchain war bereits im letzten Jahr Thema, aktuell durch den Bitcoin Hype hat die Technologie an Bekanntheit gewonnen. Kryptowährungen basieren auf Blockchain, denn es erlaubt unvertrauten Parteien, kommerzielle Transaktionen abzuwickeln. Die Technologie verspricht aber auch Veränderungen für die Industrie, Regierung, Gesundheitsfürsorge, Supply Chain und mehr. Nach wie vor steckt die Technologie in den Kinderschuhen und Gartner weist beim Einsatz von Blockchain zu Vorsicht hin.

Gartner meint in diesem Jahr, dass Unternehmen „event thinking“ im Sinne von digital erfassten Ereignissen in ihre Strategie integrieren sollen. Denn Technologien wie AI, Intelligent Things oder Blockchain erleichtern das Tracken und Analysieren von geschäftsrelevanten Ereignissen. Und zu guter Letzt sollen Unternehmen mit einer kontinuierlichen Risiko- und Vertrauensbewertung (Continuous adaptive risk and trust assesment, CARTA) die Gefahren der digitalen Welt eindämmen.