Mobile is more than a device


"Mobile is more than a device" ist der Leitsatz von Moca. Aber was ist eigentlich genau damit gemeint?

Wenn wir über das Thema "Mobile" reden denken wir oft als erstes an ein iPhone, oder Smartphones generell. Wer bereits etwas vertrauter mit dem Thema ist, weitet den Kreis auf Tablets, oder sogar auf futuristische Devices wie Google Glass, aus.

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Wenn wir einen Blick in den Duden werfen wird "mobile" bzw. das Deutsche Pendant "mobil" umschrieben als: "beweglich. nicht an einen festen Standort gebunden." Mobile Geräte ermöglichen dem Benutzer mobil zu sein.

Unserer Meinung nach liegt der Fokus zu oft und zu stark auf dem Gerät anstatt dem Menschen dahinter. Deshalb versuchen wir wenn immer möglich die Betrachtung zuerst auf den Anwender und seine Bedürfnisse zu richten. In einem zweiten Schritt ergeben sich dann Ideen wie mobile Geräte bei der Befriedigung dieser Bedürfnisse oder der Lösung eines Problems helfen können.

Im Rahmen des Werbefestivals Cannes Lions bin ich auf eine Aktion gestossen, welche diese Denkweise zu untermauern scheint. Die höchste Auszeichnung in der Kategorie Mobile ging an die philippinische Kampagne TXTBKS – und damit nicht etwa an eine innovative Smartphone-App, sondern an einen cleveren Ansatz, der auf der guten alten SMS-Technologie beruht. Der Case wird in diesem Video kurz zusammengefasst. 

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Kinder in den Philippinen kämpfen mit dem Problem, dass sie täglich schwere Bücher mit zur (oft weit entfernten) Schule schleppen müssen. In weiter entwickelten Länder wurde dieses Problem durch die Verwendung von Tablets und e-Readern behoben. Hätten sich die Macher der Aktion auf die Geräte fokussiert, wäre die nahe liegende Lösung gewesen den Schulen möglichst viele Geräte zur Verfügung zu stellen. Durch den Fokus auf das Leben der Kinder und die lokalen Gegebenheiten wurde jedoch ein anderer Ansatz gewählt: Texte und Aufgaben für einen Schultag werden per SMS auf die alten, analogen Mobilgeräte verschickt, da fast jede Familie ein solches besitzt. 

Der Nutzen von mobilen Geräten und Anwendungen ist mittlerweile unbestritten und  die meisten Unternehmen haben auch schon erste Erfahrungen mit dem Thema gesammelt. Dabei standen jedoch oft die Technologie, das Ausloten der Möglichkeiten und Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund. Nun geht es jedoch darum sich wieder stärker dem Menschen bzw. den Kundenbedürfnissen zuzuwenden und die mobile Strategie im Sinne von "Client Centricity" auf diese auszurichten. Mehr zu diesem Thema gibt es im nächsten Blogbeitrag.